Evangelische Kirche – das Online Magazin

Evangelische Bildung

Bei den evangelischen Berufen, wie Religionslehrern, Referenten oder Pfarrern, handelt es sich entgegen vieler anderslautender Meinungen keinesfalls um starre Berufsbilder, denn oft ist das Gegenteil der Fall. Immerhin profitieren gerade evangelische Pfarrer und Referenten von breiten Angeboten an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen ihres Berufsbildes. Und auch für die Bekanntmachung des Angebotes an entsprechenden Fort- und Weiterbildungen im Kreise ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer nutzt die evangelische Kirche in der Zwischenzeit ganz moderne Medien, wie zum Beispiel das Internet. Somit finden sich beispielsweise auf dem Bildungsportal der Kirche zahlreiche aktuelle Angebote, die eine berufliche Weiterbildung der kirchlichen Amtsträger unterstützen.

Die Fort- und Weiterbildung der Religionslehrer dagegen obliegt nicht nur kirchlichen, sondern durchaus weltlichen Einflüssen und wird durch die Kultusministerien der betreffenden Länder maßgeblich mit beeinflusst und gesteuert. Dabei sind Religionslehrer in Deutschland also vielerorts nicht direkt der Kirche unterstellt – das zumindest immer dann, wenn nicht gerade die evangelische Kirche der Träger einer privaten Bildungseinrichtung ist – sondern unterstehen wie alle anderen Pädagogen an allgemeinbildenden Schulen, dem Kultusministerium. Sofern es sich bei den betreffenden Lehrern um Beamte handelt werden sie zudem auch auf die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland vereidigt und befinden sich im Staatsdienst. Natürlich können aber auch sie – zumindest bis zu einem gewissen Grad – an kirchlichen Kursen und Weiterbildungen teilnehmen.

Die Angebote an Fort- und Weiterbildungen für direkt im kirchlichen Dienst stehende Pfarrerinnen und Pfarrer sind aber erheblich vielfältiger als die der glaubensfachlichen Pädagogen. So können Pfarrer und Referenten zum Beispiel Kurse in Bezug auf die Erwachsenenbildung und die Spiritualität sowie in Hinsicht auf Ehrenämter und Berufsfelder belegen. Eine genaue Angabe zu allen wissenswerten Aspekten der betreffenden Fort- und Weiterbildung finden interessierte Fachleute in den entsprechenden Datenbanken oder können diese auch direkt bei den jeweiligen Bildungsträgern erfragen. Ein regelmäßiger Blick ins Internet bestimmt also auch hier die berufliche Zukunft.